Strom einfach direkt verkaufen Mit Q CELLS als Partner


Sie beauftragen uns

Kurzfristig und mit einem schlanken Vertragsprozess

Wir vermarkten Ihren Strom

Aus Neu- und Bestandsanlagen.
Die Installation der Anlage ist über alle am Markt erhältlichen Schnittstellen möglich.

Faire Gebühren

Unsere Gebühren sind transparent und leicht verständlich.


Von der Anlagenplanung bis zur Stromvermarktung: Maßanfertigung aus einer Hand

Betreiber von neuen Solaranlagen müssen seit der Einführung des neuen EEG 2017 ab einer Anlagengröße von 100 kWp den nicht selbst verbrauchten Strom direkt vermarkten, z.B. über die Strombörse. Unternehmen, die sich mit Solarstrom nachhaltiger und wettbewerbsfähiger aufstellen wollen, erhalten von Q CELLS erstmals die komplette Energielösung aus einer Hand.

Q CELLS ist der One-Stop-Shop für alle Komponenten der Solaranlage, die Stromvermarktung, den Messstellenbetrieb sowie die Fernsteuerung. Und das kurzfristig für Neu- und Bestandsanlagen schon ab 100 kWp, mit oder ohne Eigenverbrauch. Das spart Ihnen Zeit und Ressourcen.


Beispielrechnung

Urheber: B&W Energy GmbH & Co. KG

Prämissen

Anlagegröße in kWp749
Spezifischer Jahresertrag PV-Anlage am Standort in kWh/kWp1.129
Inbetriebnahmedatum PV-Anlage15.01.19
Eigenverbrauchsanteil in %8
Jährliche Einspeisung (=Jahresproduktion ohne Eigenverbrauch) in kWh777.758

Berechnung

Vergütung pro Kalenderjahr in €80.576
Davon Vermarktungserlös über die Strombörse (Marktwert) in €/a*29.555
Davon Vergütung über Marktprämie durch Netzbetreiber in €/a51.021
abzüglich Vermarktungspauschale in Q CELLS in €/a1.320
Gutschrift durch Vermarktung des eingespeisten PV-Stroms durch Q CELLS in €/a28.235
Gesamterlös durch Direktvermarktung in €/a79.256

*(=durch Direktvermarkter ausbezhalte Vergütung, unter Annahme des durchschnittlichen Marktwerts für das gesamte Kalenderjahr)


Servicegebühren, Fristen und Verträge Sie haben die Auswahl zwischen 3 Optionen

Solaranlagengröße [kWp]

100-150151-500501-750*
1. Monatliche Kosten
für Direktvermarktung

60€

85€

110€

2. Monatliche Kosten für Direktvermarktung mit 
Fernsteuermarkeit und Messstellenbetrieb

95€

125€

155€

3. Einmalige Installationskosten
Fernsteuerbarkeit und Messstellenbetrieb

250€

350€

500€

*Für Solaranlagen über 750 kWp erstellen wir ein individuelles Angebot.

Fristen für Bestandsanlagen

Bestandsanlagen sind bereits in der Vermarktung bei einem anderen Direktvermarktungsdienstleister oder befinden sich in der Ausfallvergütung. 

Die Verträge müssen postalisch spätestens am vorletzten Werktag eines Monats bei Q CELLS vorliegen, damit die Direktvermarktung zum Beginn des folgenden Monats starten kann.

Die Fernsteuerbarkeit durch Q CELLS muss bei Start der Vermarktung gewährleistet sein, um die Marktprämie zu erhalten.

Fristen für Neuanlagen

Die Verträge müssen postalisch spätestens am vorletzten Werktag eines Monats bei Q CELLS vorliegen, damit die Direktvermarktung zum Beginn des übernächsten Monats starten kann.

Die Fernsteuerbarkeit durch Q CELLS muss spätestens zum Beginn des zweiten Monats nach EEG-Inbetriebnahme gewährleistet sein, um die Marktprämie zu erhalten.




Fragen rund um die Direktvermarktung

Was ist Direktvermarktung?

Direktvermarktung bezeichnet den direkten Verkauf des ins öffentliche Netz eingespeisten Stroms über einen Direktvermarkter. In den meisten Fällen ist der Handelsplatz die EPEX Spot als Spotmarkt der EEX. Als Ihr Direktvermarkter übernehmen wir gern alles weitere für Sie, d.h. die Anmeldung Ihrer Anlage zur Direktvermarktung und den Handel der Strommengen am Markt.

Wer muss und wer kann direkt vermarkten?

Seit 2016 ist die Direktvermarktung für Neuanlagen ab 100 kWp (vorher, seit 1.8.2014, ab 500 kWp) gesetzlich verpflichtend (verpflichtende Direktvermarktung). Anlagen dieser Größenklasse erhalten nicht mehr automatisch einen Einspeisetarif sondern eine Vergütung, die sich aus Erlösen aus der Stromvermarktung und einer Zahlung des Netzbetreibers aus dem EEG-Umlagetopf (Marktprämie) zusammensetzt. Sollten Anlagenbetreiber der gesetzlichen Verpflichtung nicht nachkommen, verringern sich ihre Ansprüche gemäß §52 EEG 2017 (Erneuerbare-Energien-Gesetz).

Kleinere und ältere Bestandsanlagen können zwischen Einspeisetarif und Direktvermarktung wählen (optionale Direktvermarktung). Durch den Wechsel in die Direktvermarktung können sich Anlagenbetreiber hier bereits auf die Zeit nach einer EEG-Förderung vorbereiten. Wir unterstützen Sie bei der optimalen Vermarktung und übernehmen u.a. Bilanzkreismanagement, Kommunikation mit dem Netzbetreiber, Konfiguration der Direktvermarkterschnittstelle, Prognose und Abrechnung.

Grundsätzlich können Sie Ihrer Bestandsanlage in die Direktvermarktung wechseln, unabhängig von ihrer installierten Leistung und dem Inbetriebnahmezeitpunkt. Prüfen Sie mit uns, ob sich das Direktvermarktungsmodell für Sie lohnt.

Wie setzt sich die Vergütung zusammen?

Die Höhe der Vergütung von Anlagen in der Direktvermarktung setzt sich zusammen aus Erlösen aus der Vermarktung des eingespeisten Stroms sowie der Marktprämie.

1. Erlöse aus der Stromvermarktung:

  • Monatsmarktwert: Der Monatsmarktwert ist der Monatsdurchschnitt der stündlichen Spotmarktpreise (EPEX Spot) multipliziert mit einem energieträgerspezifischen Faktor. Der Marktwert eines Monats wird monatlich von den deutschen Übertragungsnetzbetreiber auf ihrer Informationsplattform www.netztransparenz.de veröffentlicht.
  • Stundenkontrakte: Darunter versteht man die stündlichen Börsenpreise für gehandelten Strom z.B. am Spotmarkt der EPEX Spot. 

2. Marktprämie:

Die Marktprämie wird vom Netzbetreiber aus dem EEG-Umlagetopf an den Anlagenbetreiber ausgezahlt, der entweder zur Direktvermarktung verpflichtet ist oder freiwillig daran teilnimmt (optionale Direktvermarktung). Die Marktprämie ist die Differenz zwischen dem Monatsmarktwert und dem „Anzulegenden Wert“ einer spezifischen Anlage. Um die Marktprämie zu erhalten, muss der Betreiber unter § 20 EEG 2017 festgelegte Bedingungen einhalten, u.a. dass seine Anlage vom Direktvermarkter ferngesteuert werden kann.

3. Managementprämie

Die Managementprämie wird vom Netzbetreiber an Betreiber von Bestandsanlagen (Inbetriebnahme vor EEG 2017) gezahlt, als Ausgleich für höhere Risiken und Aufwände im Vergleich zum Bezug der Einspeisevergütung, z.B. für Handelstätigkeiten und Einspeiseprognosen. Für Anlagen mit Inbetriebnahme seit EEG2017 ist die Managementprämie in die Marktprämie inkludiert.

Was ist der „Anzulegende Wert“?

Der „Anzulegende Wert“ wird quartalsweise von der Bundesnetzagentur veröffentlicht. Mit ihm wird die Marktprämie als Differenz zwischen „Anzulegendem Wert“ und „Monatsmarktwert“ berechnet. Die Höhe der „Anzulegenden Werte“ (Degression oder Erhöhung im Vergleich zum Vorquartal) hängt von der installierten PV-Leistung des vorhergehenden im Vergleich zum Zubauziel der Bundesregierung ab. Ähnlich dem Einspeisetarif ist der Anzulegende Wert über 20 Jahre EEG-Förderung für eine Anlage gültig.

Was ist verpflichtende Fernsteuerbarkeit?

Seit 2014 müssen Anlagen vom Direktvermarkter fernsteuerbar sein, damit der Betreiber Anspruch auf die Marktprämie hat. Mit der entsprechenden Fernwirktechnik soll der Direktvermarkter im Stand sein, die Produktionsleistung einer Anlage z.B. bei Gefahr negativer Börsenpreise jederzeit herunterzuregeln und die Ist-Einspeisung einer Anlage abrufen zu können. Grundsätzlich ist der Betreiber für die Installation und das Fuktionieren der Fernwirktechnik ab dem zweiten Betriebsmonat verantwortlich. Vorteil der Direktvermarktung mit Q CELLS ist es, dass unser System mit jeglicher am deutschen Markt erhältlichen Fernwirktechnik kompatibel ist. Sie wollen sich gar nicht selbst um die Hardware kümmern: Kein Problem. Bei uns erhalten Sie diese vorkonfiguriert und installiert aus einer Hand. Denn Q CELLS ist der One-Stop-Shop für die Direktvermarktung Ihrer PV-Anlage.


Über Q CELLS

Q CELLS entwickelt und liefert alles, um Solarenergie selbst zu erzeugen. Wir betreiben ein internationales Zentrum für Technologie und Innovation im mitteldeutschen Bitterfeld-Wolfen. Q CELLS Direktvermarktung ist unsere Antwort auf Ihre Nachfrage nach einer lukrativen Umsatzquelle.